Zucht im RWS e.V.

Nachdem wir mit unserer ehemaligen Labradorhündin ebenfalls einen Wurf hatten, war mir schnell klar, dass ich auch mit Mary gerne züchten würde. Voraussetzung war, dass sich die ganze Familie damit einverstanden erklärt, und Mary alle Voraussetzungen für eine Zuchthündin erfüllt oder besser übererfüllt. Für mich stand dabei von vorneherein fest, dass ich mit Mary alle Untersuchungen und Prüfungen durchführe, die unser Zuchtverein RWS (Rassezuchtverein für Weisse Schäferhunde), der dem VDH angegliedert ist, vorschreibt.

Ich denke, sowohl für mich als Züchter, wie auch für potenzielle Käufer von Welpen bietet dies eine gewisse Sicherheit, was Äußeres, Gesundheit und Wesensfestigkeit der Hunde angeht. Neben umfangreichen Gesundheitsuntersuchungen von Hüfte (HD), Ellbogen (ED), Einlagerung der DNA, Prüfung auf Überempfindlichkeiten auf Medikamente (MDR), muss eine Zuchttauglichkeitsprüfung abgelegt werden, in der Form und Wesen beurteilt werden. Darüber hinaus muss der Hund auf mehreren Ausstellungen vorgestellt und positiv beurteilt werden. Außerdem wird die Zuchtstätte und der Züchter eingehend überprüft, der Zwingername muss beantragt werden usw..

Wie Sie sehen, wird innerhalb unseres Zuchtvereins RWS e.V. ein nicht unerheblicher Aufwand betrieben, bevor man mit einem Hund züchten darf. Zwar kann kein seriöser Züchter garantieren, dass alle Hunde immer kerngesund sind, da es  sich Lebewesen handelt, aber es liegt in der Verantwortung des Züchters, zumindest alle Voraussetzungen dafür zu schaffen.

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© Kai Seebacher